
KuKuG unterstützt Jugendbegegnung
Kreativer Part mit polnischen und deutschen Jugendlichen
Seit bereits 18 Jahren gibt es das Projekt „Jugend gestaltet Zukunft – Orte der Erinnerung in Europa“. Mit Förderung des LVR-Jugendamtes Rheinland werden internationale Jugendbegegnungen durchgeführt. In diesem Zusammenhang waren 16 Jugendliche, acht davon aus Polen, in Bocholt zu Gast. KuKuG engagierte sich beim kreativen Part ihres Programms vor Ort.
Gegen Vergessen
Für die Unterstützung Jugendlicher an der Schwelle von der Schule zum Beruf tut sich jeweils eine deutsche Trägerorganisation mit einer Partnerorganisation aus dem europäischen Ausland zusammen, und gemeinsam werden handwerkliche Projekte verwirklicht und Orte aufgesucht, an denen durch die Nationalsozialisten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden. Zum einen soll die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten, zum anderen soll im Kontakt untereinander ein positiver Blick in die Zukunft gefördert werden. Seit einigen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen dem Berufsförderungswerk der Akademie Klausenhof in Rhede und einer ähnlichen Organisation im polnischen Lublin, Polen. Daraus resultierte der aktuelle Besuch der jungen Leute.
Zu Orten der Erinnerung
Bei einer geführten Tour durch die Bocholter Innenstadt besuchten sie zentrale Orte der Erinnerung. Das waren unter anderen die Stolpersteine sowie die Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge. Oliver Brenn, Kulturmanager der Stadt Bocholt, berichtete dabei von Schicksalen der Opfer, der Rolle der Täter sowie auch von Beispielen des Widerstandes unter Bocholter Bürgern. Eine Verbindung dazu stellte Lisa Resing, Leiterin des Bocholter Stadtmuseums, her, indem sie Exponate des Museums präsentierte.

Umsetzung mit Andrea de Ruiter
Im LernWerk hatten die Jugendlichen Gelegenheit, ihre Eindrücke und Empfindungen in Zeichnungen oder Gemälden auszudrücken. KuKuG-Mitglied Andrea de Ruiter gab Anregungen und freute sich darüber, wie dies gelang. Die Ergebnisse wurden für einige Tage im Foyer des LernWerks gemeinsam aufgehängt.
Instagram-Kanal für den Austausch: jugendgestaltetzukunft.
01. Mai 2026
