Robert Vogel + Erich Schröer

KuKuG-Ausstellung im April: Fotograf trifft Maler

Zusammenarbeit und Teamwork stehen bei KuKuG hoch im Kurs. Und in Verbindung damit die Korrespondenz im schier grenzenlosen Spektrum der Kunst. Das zeitigt immer wieder neue Ergebnisse – Wechselspiele, Harmonien oder auch Gegensätze, Spannungsbögen. Der Fotograf Robert Vogel und der Maler und Grafiker Erich Schröer stehen exemplarisch dafür. Sie präsentieren sich und ihr Schaffen vom 2. April bis 2. Mai in Form einer Ausstellung mit unterschiedlichen Gattungen der Kunst. Jeder für sich mit einem eigenen, persönlichen Anspruch. Aber es lässt sich auch die Frage stellen: Was verbindet die beiden, außer dass sie sich als Kunstschaffende lange kennen?

Erich Schröer: Gründer mit Vielfalt

Erich Schröer widmet sich seit vielen Jahren auf vielfältige Weise der Bildenden Kunst – von der Aquarell-, Pastell- und Acryl-Malerei über Tuschezeichnungen und Radierungen bis hin zum Holzschnitt und Collagen. Er hat den Zusammenschluss freier Künstlerinnen und Künstler in Bocholt mitbegründet und bereits vielfach ausgestellt. Das Spektrum seines Schaffens reicht von realistisch bis abstrakt.

Als ausgebildeter Fotograf, der unter anderem auf der bis 2018 stattfindenden Photokina-Messe in Köln ausgestellt und referiert hat, setzt Robert Vogel seine Arbeit etwa auch in der Werbung ein. Aber die Materie, die ihn schon in jungen Jahren interessiert hat, ist für ihn nicht nur Beruf. „Mit Leib und Seele“, die Kamera stets dabei, nimmt er wahr, entdeckt er, hält fest. Menschen besonders. Menschen sind interessant, ihre Gesichter sprechen. Er lässt erkennen, was wir in meist flüchtiger Begegnung kaum wahrnehmen. Ausdrucksstarke Porträts von ihm an mehreren Orten in der Stadt wurden viel beachtet.

Robert Vogel: Mensch und mehr

Er bildet nicht nur ab, er zeigt etwas, sagt etwas aus. Unter anderem inszeniert er im Dialog mit den Darzustellenden (sichtbar etwa auf der KuKuG-Homepage). Mit seiner Vorliebe für Schwarzweiß-Motive gelingt es ihm, auch das Beeindruckende an Fassaden oder gar Motiven in der Natur wiederzugeben. Einen besonderen Reiz vermitteln mit der Großbildkamera „entschleunigt“ erstellte, detailintensive Aufnahmen, die Bestandteil der Ausstellung sind.

„Von weiß bis schwarz“ lautet der Titel der Ausstellung. Die Fotografie zumal kommt dabei nicht ohne Zwischentöne aus, eine Vielzahl an Grautönen.  Erich Schröer immerhin mischt in diese sogenannten „unbunten Farben“ auch „echt bunte“ Farbtöne hinein. Spannend, ob da so etwas wie ein Gesamtwerk entstseht.

Die KuKuG-Ausstellung mit dem Titel „Von weiß bis schwarz“ im LernWerk-Anbau (Appendix) ist ab Donnerstag, 2. April, bis Samstag, 2. Mai zu sehen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 9. April um 19 Uhr statt. Geöffnet ist donnerstags, samstags, sonntags jeweils von 11-17 Uhr.

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25. März 2026